• Menü
    • Biografie & Referenzen
      • Biografie & Referenzen

        1933 in Göttingen geboren

        1947 Beginn der Goldschmiedelehre in Göttingen

        1950 – 1954 Gesellenjahre in Göttingen und Hildesheim. Meisterprüfung

        1955 eigenes Atelier in Worpswede

        seit 1975 jedes Jahr Anfertigung des Goslarer Kaiserrings für den Kunstpreis der Stadt Goslar

        Ausstellungen:

        Einzelausstellungen im In- und Ausland

        Beteiligung in vielen internationalen Ausstellungen, z.B.:

        Triennale Mailand, Weltausstellung Brüssel, Weltausstellung Montreal, London Goldsmith-Hall, Paris, Antwerpen Königin Fabiola Saal, etc.

        Auszeichnungen:

        Bayrischer Staatspreis, Niedersächsischer Staatspreis

        Ankäufe:

        Schmuckmuseum Pforzheim, Kunstgewerbemuseum Schwäbisch Gmünd, Landesgewerbeamt Stuttgart, Landesmuseum Oldenburg

    • Presse
      • Der Goldschmied Hadfried Rinke

        Vor gut 100 Jahren begründeten Maler den Ruhm des bis dahin unbekannten Dorfes Worpswede als Künstlerkolonie. Seiher hat sich vieles gewandelt, doch blieb Worpswede mit vielfältiger Kunsttätigkeit ein bevorzugter Künstler-Wohnort. So ist es kein Zufall, dass auch der Goldschmied Hadfried Rinke dort lebt. Ein Bauernhaus im Moor wurde 1964 seine Wohn- und Arbeitsstätte, ein wenig abseits gelegen und doch nicht isoliert. Von den nebeneinandergereihten Halbkreisen des langen Werktisches – viele Lehrlinge erhielten bei Rinke ihre Ausbildung – schweift der Blick in die unverbaute Weite der Landschaft, deren Erlebnis die Maler inspirierte.

        Hadfried Rinke gestaltet dennoch keinen Worpsweder Schmuck rustikaler Prägung, sondern Objekte von zeitloser Modernität. Die Einfachheit der Formen und klare Gliederung, klassisches Maß und farbliche Harmonie machen ihre Besonderheit aus. Sparsam setzt er Akzente. Zwei kleine Brillanten markieren Anfang und Ende eines Schlangenringes. Ein zum scharfkantigen Sechspass geschliffener Aquamarin, dessen Form von oblongen Goldgliedern aufgenommen wird, betont die Mitte eines eng anliegenden Halsschmucks. Rinke lässt eine geschwärzte Silberschnur durch die Walzen oder oval abgeflachte Kugeln laufen, sodass mit deren Abstand voneinander auch die Länge der Kette verändert werden kann. Er wiederholt das Prinzip und kommt zu einem völlig anderen Resultat, weil das Material und die Gestalt der eingehängten Elemente sich wandelten.
        Zu schönem Verlauf körperhaft ausgeschmiedeter kräftiger Golddraht, oblonge Perlen und Walzen – das sind die Grundbaussteine. Es gibt bei Rinke weder Kleinteiligkeit noch Anhäufung im Sinne zur Schau gestellter Kostbarkeit, und niemals nutzt er die Präzision seines handwerklichen Könnens zu selbstherrlicher Virtuosität. Er arbeitet wie ein Bildner mit gleichsam offener Technik, vermeidet artifizielle Verknüpfungen und lässt dank seiner Sensibilität gegenüber den Werkstoffen das plastisch empfundene Einzelne eingehen in ein festlich-anspruchsvolles Ganzes. Er fasst hellrote Korallen wie antike Rollsiegel, gibt Hakenverschlüssen die Würde des Selbstverständlichen, ummantelt die haltenden Bänder von Halsschmuck mit Goldscheibchen und dicht gedrängten Röhrchen. Wie eine leuchtende Blüte wächst ein Rubincabochon aus einem Goldkelch, Nachklang des Vegetabilischen.

        Hadfried Rinke ist ein Ästhet, und die Einfachheit seines Schmucks künstlerisches Wissen. Der Weg dorthin war lang. Unter dem Eindruck der von Goethe übersetzen Schriften Benvenuto Cellinis, begann der 1933 Geborene im Alter von noch nicht einmal 14 Jahren in seiner Heimatstadt Göttingen eine Goldschmiedelehre. Aber erst als Geselle bei Theodor Blume – Hildesheim erfuhr er, was Goldschmieden auch sein kann. 1954 bestand er die Meisterprüfung und 1955 begann er freischaffend in Worpswede. Von „arbeitsreichen Jahren mit vielen Ausstellungen“ im In- und Ausland berichtet er, von öffentlichen und privaten Sammlern, die zu ihm kamen. Der Bayrische und der Niedersächsische Staatspreis ehrten seine Leistung, welche in der Bewährung der Idee vom Schönen das Handwerk zur Kunst erhob.

        Dr. Ulla Stöver (Gesellschaft für Goldschmiedekunst)

    • Kontakt &
      Impressum
      • Kontakt & Impressum


        Hadfried Rinke

        Goldschmiedemeister

        Neu-Bergedorfer Damm 48
        27726 Worpswede
        Tel. 04792-1445

        E-Mail: info(a)hadfried-rinke.de

        Termine nach Vereinbarung!

        Redaktionelle Verantwortung:

        Hadfried Rinke
        USt-IdNr. DE 116 245 140

        Rechtlicher Hinweis:

        Ich übernehme keine Haftung oder Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der auf dieser Website bereitgestellten Informationen und behalte mir das Recht vor, ohne vorherige Ankündigung Änderungen oder Ergänzungen der bereitgestellten Informationen vorzunehmen.
        In die Handwerksrolle eingetragen bei der Handwerkskammer Lüneburg-Stade
        Betriebs-Nr. 225.009.924

        Webdesign & Konzept:

        Matthias Albers, Coaching & Konzept, Hamburg, mattalbers(a)web.de

Korallen & Lapis
Halsschmuck, Nr. 1: Aquamarin, 900/G
Foto Robert Milan Rinke © 2009
Aquamarin
Ringe, Nr. 2: Aquamarinkristall, 900/G
Foto Robert Milan Rinke © 2009

Ringe, Nr. 6: Amethyst, 750/G – Edeltopas, 750/G
Foto Robert Milan Rinke © 2009

Ansteckschmuck, Nr. 7: 900/G
Foto Robert Milan Rinke © 2009

Ringe, Nr. 9: Spinell, 900/G – Roter Turmalin, 750/G – Spinelle, 900/G – Roter Turmalin, 750/G
Foto Robert Milan Rinke © 2009

Ansteckschmuck, Nr. 12: Aquamarin, 900/G
Foto Robert Milan Rinke © 2009
Fishing
Halsschmuck, Nr. 17: Mondstein, 900/G
Foto Robert Milan Rinke © 2009
Fishing
Halsschmuck, Nr. 21: 900/G u. Silber
Foto Robert Milan Rinke © 2009

Halsschmuck, Nr. 33: Koralle, 900/G
Foto Robert Milan Rinke © 2009

Halsschmuck, Nr. 38: Isar-Kiesel, 750/G
Foto Robert Milan Rinke © 2009

Halsschmuck, Nr. 43: Koralle, 750/G
Foto Robert Milan Rinke © 2009
  • Schmuck
    • Hals- schmuck
    • Ansteck- schmuck
    • Ringe & Ohrringe